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06.09.2008 - Anspruchsvolle Ausbildung |
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Mechatronik - Eine komplexe Ausbildung
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Spelle, 06.09.2008 - Ein Arbeitsplatz im Büro war für Christoph Lücke aus Lingen-Ramsel noch nie erstrebenswert. Der 22-jährige Abiturient erlernt bei der Firma Rekers Maschinen- und Anlagenbau in Spelle den Beruf „Mechatroniker“ und hat ganz klare Ziele: die Ausbildung ist das Sprungbrett für ein anschließendes Bachelor-Studium „Mechatronik“, erläutert Lücke.
„Maschinen und Technik haben mich schon immer fasziniert“, erinnert sich Christoph Lücke. Das Innenleben eines Spielzeugs oder eines Gerätes interessierten ihn schon im Kindesalter.
So habe er sich nach dem Abitur und der Bundeswehr für die Mechatroniker-Ausbildung entschieden. „Das ist eine komplexe Angelegenheit und umfasst unter anderem Bereiche wie Mechanik, Elektronik, Pneumatik und Hydraulik“, beschreibt der Azubis die Vielfalt der Ausbildungsbereiche.
Die Ausbildungszeit ist mit dreieinhalb Jahren festgelegt.„Vielleicht kann ich die mögliche Kürzung auf drei Jahre in Anspruch nehmen“, so die Hoffnung. Gegenwärtig arbeitet Lücke an einem Paketierungsgerät für die Pflastersteinproduktion. Das Hightech-Gerät ist wichtiger Bestandteil einer kompletten Fertigungsstraße für ein Betonsteinwerk in Polen.
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In der Vergangenheit konnte Christoph Lücke schon mehrfach beim Aufbau vergleichbarer Anlagen bei Kunden mitarbeiten –wenn die Ferienzeit das zulässt. Die Berufsschule geht natürlich absolut vor, betonen die Ausbilder August Lammers (Leiter der Ausbildung für Elektrotechnik) und Alfred Wagner (Leiter der Ausbildung für Mechanik)."Es ist schon ein sehr tolles Gefühl, wenn die ersten Betonsteine auf einer neuen Anlage produziert werden, an deren Herstellung ich beteiligt war“, beschreibt Lücke entsprechende Eindrücke.
„Wir tun sehr viel für unsere Auszubildenden in den unterschiedlichsten Berufsfeldern“, beschreibt Sandra Dust, Leiterin des Personalwesens, entsprechende Fördermaß-nahmen auf dem Weg zu qualifizierten Mitarbeitern. Aktuell werden 21 Auszubildende in sieben Berufen, davon vier BA-Studenten, ausgebildet. (Kr)
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(Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung)
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